Die beiden Seebäder Estoril und Cascais bilden die klassischen Ausflugsziele von der Hauptstadt aus an das Meer. Beide Orte sind längst zusammengewachsen und entlang einer durchgehenden Strandpromenade kann man die Strecke von Estoril nach Cascais gemütlich laufen.
Der ehemalige Fischerort Estoril hat sich zu einem Treffpunkt der Oberschicht entwickelt. Der Ort, in dessen Zentrum sich ein großes Spielcasino befindet, hat keine besonderen Sehenwürdigkeiten. Das gepflegte Ambiente lohnt aber trotzdem einen Besuch der Innenstadt, ehe man sich dann Richtung Strand und Promenade begibt.
Der Ort besitzt ein sehenswertes Zentrum mit einer Fussgängerzone. Alles ist hier auf Tourismus eingestellt. So reihen sich Restaurants und Cafés aneinander. Vom hübschen Rathaus und dem kleinen Rathausplatz sind es nur wenige Meter bis zur alten Zitadelle und der Marina, wo zahlreiche Yachten und Segelboote liegen.
Man kann von dort weiterlaufen bis zum blau-weiß gestreiften Leuchtturm von Cascais. Folgt man der Steilküste weiter, so gelangt man nach einem halben Kilometer zum Boca do Inferno, einer durch die Meeresbrandung geschaffenen Gasse im Felsgestein. Wild tosend schäumen hier die anlandenden Wellen und spritzen das Meereswasser in die Höhe.
Beide Orte, Estoril und Cascais, sind von Lissabon aus mit einer Nahverkehrsbahn einfach und regelmäßig zu erreichen. Wer hier baden möchte, sollte bedenkten, dass das Wasser recht kühl ist. Zudem gab es in der Vergangenheit wiederholt Probleme mit der Wasserqualität.