Das zentrale Bergland weist Höhen bis über 1800 m auf. Der höchste Berg der Insel, der Pico Ruivo, liegt hier. Mit 1861 m ist er einer der höchsten Berge Portugals.
Man kann zahlreiche Wanderungen im Gebirge machen. Viele Routen führen entlang der Levadas. Dies sind alte Bewässerungskanäle, die etwa parallel zu den Höhenlinien verlaufen. Man sollte sich einen Wanderführer mit Karte besorgen, in denen die Levada-Touren beschrieben sind, da nicht alle Kanäle im gleich guten Zustand sind und man sich möglicherweise verlaufen kann.
Von Funchal kommt man über eine gut ausgebaute Straße in die Region um den Pico de Arieiro. Von der Gipfelstation aus kann man Wanderungen im Hochgebirge unternehmen. Oftmals ist man dann über den Wolken. Mit Wetterumschwüngen muss aber gerechnet werden.
Weiter westlich wird das Innere Madeiras nicht mehr in schroffe Berge und Täler zergliedert. Vielmehr erstreckt sich eine Hochebene, auf der nur eine karge Vegetation ausgebildet ist. Die Wetterbedingungen sind wechselhaft. Starke Winde wehen hier oben so häufig, dass ein Windpark zur Stromgenerierung angelegt wurde.