Das Meer ist von Porto aus nicht weit. Die westlichen Vororte der Stadt erstrecken sich schon bis zur Atlantikküste. Wo der Rio Douro ins Meer mündet, liegt die Kleinstadt Foz do Douro. Neben einer massigen Festungsanlage stehen hier herrschaftliche Villen aus dem 19. Jh. Foz do Douro ist heute ein bevorzugter Wohnort der städtischen Oberschicht. Die Strände sind aber nicht so sauber wie weiter südlich von Porto.
Für einen Strandausflug fahren die Bewohner Portos, die Portuenser, gerne nach Espinho. Die Stadt kann zwar mit keinerlei besonderen Sehenswürdigkeiten aufwarten, aber vom kleinen Bahnhof sind es nur wenige Minuten bis zum Meer.
Breite Strände mit hellem Sand erstrecken sich hier bis zum Horizont. Die Badefreunde wird allerdings dadurch etwas getrübt, dass das Wasser selbst im Sommer eher kühl ist.
Besonders in den Sommermonaten kann es in Espinho voll werden. Die Stadt lebt vom Tourismus. Neben einem Kasino gibt es unzählige Kneipen und Cafés. Wer allerdings im Winter kommt, der hat die riesigen Strände fast für sich alleine.
Von Porto aus ist Espinho leicht mit der Bahn zu erreichen. Die Fahrzeit beträgt rund 35 Minuten.