Für die Stadtviertel Baixa und Cordoaria, die sich oberhalb er Altstadt befinden, sollte man sich zwei Tage Zeit nehmen.
Die langgezogene Praça da Liberdade bildet einen guten Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung. Am unteren Ende erhebt sich die Statue von Dom Pedro IV, auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Rathaus von Porto. Eingerahmt wird der Platz von Banken und Verwaltungsgebäuden aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert mit reichlich verziehrten und verspielt wirkenden Fassaden.
Östlich der Praça da Liberdade gelangt man schnell in das Geschäftsviertel. Die langgezogene Rua de Santa Catarina bildet die wichtigste Einkaufstraße Portos.
Einen Blick sollte man auch in die historische Markthalle Mercado do Bolhão werfen. Am Südende der Straße gelangt man bald zu der hübschen, mit blauweißen Kacheln (Azulejos) verziehrten Barockkirche Santo Ildefonso.
In nur wenigen Minuten ist man von dort aus am Bahnhof São Bento. In der historischen Eingangshalle werden auf rund 20000 Azulejos Szenen des portugiesischen Alltags und der Geschichte Portugals dargestellt. Der Sackbahnhof ist Ausgangs- und Endpunkt für Regionalzüge.
Am Südwestende der Praça da Liberdade führt eine Straße hinauf in den zentralen Stadtteil Cordoaria. Mächtig trohnt der Torre dos Clérigos über dem Viertel. Er ist mit 76 m der höchste Kirchturm Portugals.
Von dort aus gelangt man über die Praça de Lisboa zu einer besonderen Sehenswürdigkeit: eine Doppelkirche. An die Karmeliter-Kirche aus dem 17. Jh. wurde 140 Jahre später unmittelbar die spätbarocke Carmo-Kirche (Igreja do Carmo) angebaut. Letztere ist mit einem aufwändigen Azulejos-Bild geschmückt.