Das Altstadtviertel Ribeira zieht sich vom Ufer des Rio Douro die Hänge hinauf zur Oberstadt. Einen Überblick über die Altstadt bekommt man von der Brücke Dom Luís I aus, die Porto mit Vila Nova de Gaia verbindet. Ein Besuch der Altstadt beginnt oder endet fast automatisch an der Praça da Ribeira am Flussufer.
Dicht nebeneinander stehen die Häuser. Ein enges Netz aus verwinkelten Gassen durchzieht das ganze Viertel. Hier in direkter Nähe zum Fluss lebten die armen Leute und auch heute noch gibt es hier soziale Probleme.
Trotzdem hat die Ribeira eine bemerkenswerte Wandlung durchgemacht. Viele Gebäude wurden schon saniert und auch die Lage der Bewohner hat sich durch spezielle Programme verbessert.
Neben der alteingesessenen Bevölkerung zieht es verstärkt ein junges Publikum in die Ribeira, seitdem zahlreiche Kneipen und Diskotheken für diese Zielgruppe eröffnet haben.
Steigt man von der Praça da Ribeira aus in östlicher Richtung die Gassen hinauf, so kommt man schließlich zur Kathedrale Sé, von wo man einen herrlichen Blick über weite Teile der Altstadt hat.
Hält man sich dagegen mehr in westlicher Richtung, so führen einen die Gassen in die Oberstadt zur Praça da Lisboa. Vielleicht kommt man dann an der Markthalle (Mercado de Ferreira Borges) oder einer der Kirchen in diesem Teil der Ribeira vorbei.
Seit 1996 gehört die Altstadt zum UNESCO-Weltkulturerbe.